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LORELEY und-(so)-weiter… LORELEY-Reise 2018

Gruselig das Wetter, grau, feucht und dazu noch kühl. Wenn das man gut geht! Das Visier voller Regen, die A-7 bis zum Elbtunnel stellt immer noch einen kleinen bis mittelgrossen Baustellen-Albtraum dar.
Südlich der Elbe kann meine Luzi dann endlich richtig zeigen, was sie kann.
Bis Hannover bleibt es nass, von da an bis zum Übernachtungsziel in Melsungen bessert sich das Wetter zusehends und die rechte Spur ist Luzi’s und meine.
Die Kasseler Berge nehmen wir Beide im Handstreich. Hollaaa die Waldfee!

Ich hatte mich aufgerafft, um endlich einmal am Heinkel-Loreley-Treffen teilzuhaben.

Von Melsungen geht’s am nächsten Morgen gemütlich über Land nach Braubach am Rhein. Abends trifft auch „Walter aus Dithmarschen von der Nordseeküste“ ein. Wir haben uns für drei Übernachtungen eingebucht, recht genau unterhalb der ‚Marksburg’ und teilen uns ein Doppelbett.

Ursprung dieser Burg ist ein sog. Burgfried aus dem 12.Jahrhundert.  Link: https://www.marksburg.de/

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-- 1. Bild Marksburg --

Ich telefoniere mit Volker und Andrea, sie sind bereits mit Sonic und UTE und dem Womo auf dem Platz in Bornich eingetroffen.

Am nächsten Morgen, einem Freitag, begrüssen wir die Vier dort oben. Sonic ist wohl manchmal etwas launig. Was Wunder, ist ja auch ein Hundeleben, das! Sonnenschein, eine unwahrscheinlich friedvolle Atmosphäre, herrliche Ruhe, freundliche Landschaft und eine kleine Morgenbrise von Ost, das sind meine ersten Eindrücke.

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-- 2. Bild vor dem Womo ---

Im Laufe des Tages füllen sich die drei Womo-Reihen gut auf, Roller und Kabinen werden an das Tageslicht gelassen.

2018-10 Loreley_4 -- 3. Bild, Kabine kommt aus Hänger --

 

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-- 4. Bild, Roller: ‚ich will hier raus’ –

Freundliche Begrüssung der eben Ankommenden und auch ein paar Schnacks mit manchen; all das sehr entspannt und im guten Gefühl, sich unter Gleichgesinnten zu befinden.

Wo ist denn nun unser Gundolf? Walter und ich starten eine Geländeerkundung und entdecken IHN am Ende der linken Womo-Reihe vor seinem weissen Mini-Hotel, am Verkaufsstand stehend.

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-- 5. Bild mit Gundolf und Verkaufsstand --

‚Hallo ! Hat noch jemand keine Magnetbrille?? Und Originool Zündkondensatoren…!! Fast geschenkt, Loide!’

Ein paar Schritte weiter dann das grosse Zelt, bestückt mit Bänken und Tischen. Links davon ein schöner Platz, etwas tiefer als das Gelände und mit Bäumen und Strauchwerk umgeben. Mittig der Feuerplatz mit Baumstammbänken drumherum; links dann die Anmeldung mit Kuchen- und Kaffeeausgabe sowie einige regensichere, fast schummrige, Sitzplätze zum Klönen, Frühstück usw.

Wir tragen uns in die Anmeldeliste ein, bekommen einen Anstecker ‚Loreley-2018’ und unser Armband, welches uns die Frühstücksbrötchen und das abendliche Essen sichert.

Etwas weiter rechts laden zwei Treppen zur Neugier ein. Wir sehen ‚oben’ den Zeltplatz, schon jetzt gut belegt, sowie tatsächlich richtige Sanitäreinrichtungen. Strom gibt’s selbstverständlich ebenfalls, aus der Norm-Steckdose.

2018-10 Loreley_7 -- 6. Bild Zeltplatz --

Man redet miteinander. Da ich einige Zeit in Düsseldorf gelebt habe, spreche ich den Fahrer mit dem ‚D’-Kennzeichen an. Lieber Siegfried, es war mir ein Vergnügen, mir Dir zu schnacken und so auch etwas über Düsseldorf zu erfahren. Alles Gute Dir und Deiner Frau und Deinem Pallas.

So trotten wir über den Platz, erfreuen uns an den Fahrzeugen, versuchen hier und da schlau mitzureden, sehen uns wiederholt die Verkaufsstände an, machen ein paar Fotos.

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-- 7. Bild, strickende Heinkel-Frau aus Holland --

Sitzen wieder bei Andrea und Volker beim Kaffee und vernichten den leckeren Blechkuchen, der vom Club für 1€ pro Stück zu haben ist, latschen wieder los, das gleiche entspannte Spiel von vorne; stellen fest, dass der Club nun seinen Verkaufsstand im Kopfende des Zeltes aufgebaut hat‚ und:

‚MOIN’- lieber Wolfgang von der GmbH!

Er stellt uns seinen Sohn Raphael vor, dieser ebenfalls hinter dem Stand, und verrät uns dabei, daß er ihn als neuen Mitarbeiter für die Heinkel-GmbH einarbeitet. Viel Glück und Freude dabei, Raphael. Der Erfolg ist dann meist ein treuer Kamerad der Freude an der Arbeit.

2018-10 Loreley_9 -- 8. Bild, im Zelt, Wolfgang und Raphael --

Die Clubteile werden begutachtet, so auch eine überholte Kurbelwelle. Sie ist mit einem durchgehenden Rollenlager und neuem Pleuel bestückt. Die Kolbenbolzenbuchse gefällt mir. Was es noch so alles an Neuem zu sehen gibt!

Allgemein findet hier den ganzen Tag ein reger Tauschhandel statt, quasi ‚Teile’ gegen ‚Krötenwanderung’ in Richtung GmbH.

Der oben erwähnte Kuchen besitzt offenbar magnetische Eigenschaften und zieht viele Hungrige an, der Kaffee dazu ist gratis - und lecker. Weichgetränke werden zu moderaten Preisen angeboten.

Am Abend heisst es dann ‚Essen fassen’. Durch die Informationen auf der HCD-Seite sind wir vorgewarnt und haben ganz artig‚ wie wir nun mal sind, eigenes Besteck und Teller’ mitgebracht.

Unser Andreas N.H. mit einem Kollegen teilen dann kräftig aus. Das Essen natürlich.

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-- 9. Bild, Essensausgabe --

Wir waren uns einig: es muss Burgunderbraten gewesen sein. Sehr lecker. Als schmackhafte Beilage locken leckeres Kraut und rege Tischgespräche in Folge.

Ein Beamer zeigt uns später Bilder der diesjährigen Heinkel-Touristk-Reise und anschliessend einen netten Fernsehhfilm über den HCD, seine Aktivitäten und sein Teilelager.

Der nächste Morgen lässt sich dann mit Andrea’s Kaffee vor dem Womo gut an.

Am Vortage treffen noch einige Fahrzeuge, bzw. Roller ein, der Platz ist ‚rheinseitig’ gut gefüllt. Die andere, abschüssige Seite wird so gut wie nicht besetzt.

Es steckt wohl noch einigen in den Knochen, daß im letzten Jahr, nach starken Regengüssen und Starkwind -auch das grosse Zelt hatte sich selbstständig gemacht-, hier einige Fahrzeuge nur mit Fremdhilfe herausgezogen werden konnten.

Allerdings taucht in dieser Region dann ein PKW mit geschlossenem Hänger auf, welcher spontan unser Interesse weckt. Die Hängerfarbe ist schwarz. Seitlich und achtern gibt es rel. grosse Fenster, jeweils mit einem Palmwedel-Dekor geschmückt. Das ist doch nicht…? Doch, es ist! Wir sehen uns an und die Frage kommt auf: WIE übernachten die Kollegen in diesem Teil? Doch nicht in…?

Neue Verkaufsstände kommen noch hinzu; ‚Sehleute’ allenthalben.
Andrea und Volker rödeln mit ihrer UTE ein paar Mal los, ’gen Tal. Meine metallicrote (*Mööönsch, nich originool…*) Luzi steht nur herum. Siebenhundertundfünfzig Kilometer hatte uns beiden für’s erste gereicht.

Apropos: Walter, der Gute, hatte unserem Andreas N.H. gesteckt, dass Klaus aus Osterby wohl der ‚Auf-eigener-Achse-am-weitesten-Gereiste’ sein musste und wird lt. Anmeldeliste auch davon überzeugt. Man lässt mich wissen, daß uns der Bürgermeister der Verbandsgemeinde ‚Loreley’ sowie Presse gegen Mittag behelligen wird. Link: http://www.vgloreley.de/

Ein netter Mensch, der Herr Bürgermeister Werner Gross, taucht auf, die Presse G.s.D. nicht, er gratuliert mir und überreicht ein interessantes Büchlein über die Region ‚Loreley-Tal’, einen regionalen Weißwein, sowie eine Flasche ‚Tränen der Loreley’. Wir tauschen ein paar Nettigkeiten aus und ich erfreue ihn offensichtlich mit der Aussage, dass meine Eltern die ‚Loreley’ bereits auf ihrer Hochzeitsreise besucht hatten. Verblüffend schnell ist das ‚Rhein-Eis’ dann auch geschmolzen.

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-- 10. Bild, die DREI bei Gratulation –

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--  11. Bild, die Gaben auf der UTE --

Andreas wird ihm in Folge weiteres, wichtigeres, vom HCD und der GmbH berichten. 

Samstag-Nachmittag bekommen Walter und ich die schöne Nachricht, daß Andrea und Volker für uns einen Platz, bzw. Tisch auf einer nahen Aussichtsterasse reserviert haben.

Da könne man das Feuerwerk ‚Rhein-in-Flammen’ excellent miterleben.

So ist es dann auch. Mit einigen Getränken und Flammkuchen usw. gestählt, wird es für uns ein schönes Schauspiel.

Ab 21.00 Uhr wird jeder Donnerschlag einer bunten Rakete vielfach von den umliegenden Ufern, Hängen und Weinbergen zurückgeworfen.

In der Strombiegung vor St. Goar haben sich etwa 20 weisse Musik-Schiffchen versammelt und bieten ihren Fahrgästen praktisch unter dem Feuerwerk eine grandiose Schau. Alles ganz sicher feinstaubfrei.

Vor meinem inneren Auge sehe ich plötzlich Pferde und weitere Kollegen in dieser lauten Zeit mit Gehörschutz herumlaufen. Was ist im Sauser so drin?

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--  12. Bild Feuerwerk --

So schnell die Schiffe sich versammelt hatten, so schnell, nach einem langen Typhon- oder Horn- bzw. Hupkonzert, sind sie auch wieder auf Fahrt; die einen stromauf- die anderen stromabwärts.

Die kommerzielle Fracht-Rheinfahrt ist für diese 45 Minuten komplett gestoppt.

Walter bringt mich am nächsten Morgen freundlicherweise noch zum Platz in Bornich, wir winken den nun ebenfalls Heimfahrenden ‚Tschüssiii..’, ein letzter Kaffee, ich sattle meine Luzi, Volker und Andrea wollen nicht, dass ich schon um die Ecke stehen bleibe und pütschern mir so um die sechs Liter in den Tank. Superbenzin natürlich. DANK dafür!

Wir verabschieden uns, diesmal tränenlos, und das Wetter ist immer noch schön.

So schön, daß ich mich sehr kurzfristig zum Kurs ‚Ost’ entscheide. Ich möchte die Wasserkuppe gerne wiedersehen. Luzi trägt mich problemlos über Land und durch die vielen Dörfer, am frühen Nachmittag dann, in 950m Höhe, bekomme ich ein herrliches Zimmer in ‚Peterchens-Mondfahrt’. Link: https://www.peterchens-mondfahrt.de/

Die Sonne steht noch hoch und ich mache mich etwas auf die Socken, besuche den ‚Pferdskopf’, mal Startplatz der sog. Hängegleiter oder ‚Deltas’, wandere weiter und mache kurze Rast am Fliegerdenkmal (Link: http://www.wasserkuppe-rhoen.de/fliegerdenkmal-wasserkuppe.html), lasse den Gedanken freien Lauf. Hier gelingt mir das endlich!

2018-10 Loreley_14-- 13. Bild Pferdskopf --


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-- 14. Fliegerdenkmal --

Sehe den Modellfliegern zu, hoffe und bange mit den diversen Gleitschirmfliegern auf und um eine gute Brise; diese will aber nicht so recht aufkommen. Nur einigen gelingt ein kurzer Flug mit etwa 5 Metern unterm Hintern…!

2018-10 Loreley_16-- 15. Bild, Gleitschirm, er fliegt --

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-- 16. Bild, Gleitschirm schräg --

Immer wieder werden Segelflieger im Schlepp von den kleinen und kompakten Motormaschinen wie ‚Remorqueur’ usw. in den Himmel gezogen, klinken aus und ziehen ihre Runden.

Auch rel. günstige Rundflüge werden hier angeboten, ob mit Segler oder Motormaschine. Link: https://fliegerschule-wasserkuppe.de/

Der Abschied am nächsten Morgen fällt nicht leicht. Der Harz soll das nächste Etappenziel sein. Trotz ‚nur Land- und Bundesstrasse’ bin ich zu früh dort und fahre per Harzüberquerung (Höhe ca. 450m über NN) durch Braunlage einfach weiter bis ich in Sachsen-Anhalt, in der Nähe von Salzwedel in der Altmark,

(..hier ein leckerer Link zu einer mal nicht technischen Adresse, lohnt sich, hier reinzuschmecken, es kann verkostet werden..;-)...http://www.baumkuchen-salzwedel.de/index.html)

2018-10 Loreley_18-- 17. Bild Baumkuchen-Fertigung –

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-- 18. Bild Baumkuchenverkostung –

eine Unterkunft finde. Jürgen, der Inhaber dieses Landhotels, selber ein ‚Biker’, -er weiss, was Moppettfahrer wünschen…-, weist mir ein herrliches Zimmer zu und nach einer Tiefschlafnacht und dem excellenten Frühstück danach, dann, endlich, bei Frau Garmin die Taste ‚Heimatadresse’ gedrückt. Immer noch im ‚Land- und Bundesstrassen-Modus’.

Die Gesamtkilometerzahl dieser Reise liegt bei 1.800km. Mit LUZI bin ich ganz bewusst auf Reisen gegangen; dieser Motor benötigt nämlich Kilometer.

Es sind hier einige Testobjekte verbaut; sie können nur mittels ordentlicher Beanspruchung geprüft werden.

 

Und ‚ordentlich’ war die Beanspruchung. Zum einen fast Dauervollgas auf der Autobahn während der Hinfahrt und zum anderen die Beschaffenheit der Strassen, insbesondere der Nebenstrassen, und das nicht nur in den ‚neuen Bundesländern’.

Mehrmals überquerte ich die ehemalige innerdeutsche Grenze

2018-10 Loreley_20-- Bild 19, ehemalige innerdeutsche Grenze –

und immer wieder konnte ich ‚Fahrwerks-Teststrecke’ sagen oder schimpfen, wenn das Gerappel dies einmal zuliess.

Die hohe Drehzahl mit Leistungsabgabe betrifft also testmäßig den im vorletzten Jahr aufgespritzten Lagersitz des rechten Kurbelwellenlagers.

Die, diesmal erwünschten, schlechten Strassen betreffen testmäßig eine Modifikation der Motor-Schwingen-Lager, die Bronze-Stahl Paarung.

Im Winter werden ich den Motor zerlegen und man wird sehen. Bin sehr gespannt und werde berichten.

Übrigens haben mir die ‚Heidenau-Reifen’ wieder einmal einiges Mehr an  Fahrsicherheit, und damit Fahrfreude, auf den Strassen beschert.

Danke für Euer Interesse und Danke dem HCD, der GmbH und seinen vielen ungenannten ‚Machern’ für diese jährliche Loreley-Aktivität.

Es war eine für mich sehr angenehme Zeit.

2018-10 Loreley_21-- 20. Becher mit Roller dran –

Und weil’s so wunderschön war, hier noch ein letztes Foto:

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-- 21. die ‚Vier Hübschen’ --

( Klaus, HCD-3072 )