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28. Gänselieseltreffen Göttingen - Holzerode (NDS) vom 01. bis 03.August 2014

Wo sind die schon wieder hin? Nach Göttingen natürlich! Was ist da los? Wieder mal das große Gänselieseltreffen der Heinkelfreunde Göttingen (alle zwei Jahre am ersten Wochenende im August). Wie 2010 und 2012 hat sich auch in diesem Jahr das Reisetrio (kennt Ihr schon) auf den Weg gen Süden gemacht. Falsch! Da war noch ein vierter (Hermann) dabei und der Peter hatte auf seinem A1 noch seine „Sozia" mit riesigem Rucksack aufgeladen. Ja der Tourist, der schleppt was weg! Also vier Roller mit fünf Heinklern. Unser Motto: Wer mal teilnahm, kommt immer wieder und bringt auch mal einen Neuen mit.

Wie die Jahre zuvor war die Fahrstrecke nur über Bundesstraßen (Kiel-Schwarzenbek-Lauenburg-Lüneburg-Uelzen-Braunschweig-Salzgitter-Seesen-Northeim, Nörden-Hardenberg-Holzerode) vorgesehen. Einfach mal ca. 560 Km in ca. neun Stunden.
Es sollte so sein.
Der Reihe nach.
Freitag 01.08.: 02.30 Uhr aufstehen, gegen 03.15 Uhr Abfahrt zum Treffpunkt in Kiel mit Hermann um dann gegen 05.00h an der B 404 südlich von Kiel Fritz und Peter/Ute zu treffen. Wetter/Straße: Trocken.
Weiter ging es zügig Richtung Süden bis zum ersten Tankstopp südl. Lüneburg.
Wir lagen gut in der Zeit, doch machte uns ab hier die Hitze zu schaffen!
Also weiter und Fahrtwindkühlung genießen.

Gegen 11.45 Uhr kamen wir noch vor Mittag in Holzerode an.
Wenige Kilometer vor dem Ziel hat es unseren Fritz wieder mal vom Roller geholt!
Ein Kleintransporter brauchte zu viel Kurvenradius und drängte Fritz nach außen ab. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden lenkte Fritz seinen A2 in eine Hecke und kippte dabei um.
Gott sei Dank war es nur der Außenspiegel und unser Fritz ist heil geblieben!
Der Sprinterfahrer war natürlich weg!

Fritz war diesmal der alleinige Camper von uns; wir anderen hatten feste Übernachtungen gebucht. Für weitere Zelte wäre kein Platz mehr gewesen; so voll war der Platz noch nie.

Quartier beziehen, raus aus den Klamotten und zurück auf den Platz.
Endlich Zeit liebe Freunde zu begrüßen (Friederice, Klaus, Brigitte, Thilo, schön dass ihr da ward), dabei Kaffee und Kuchen genießen, die Stimmung aufnehmen und sich auf das Kommende freuen.

Was in dem so kleinen „Bergdorf" Holzerode für vierrädrige Schätze verborgen sind haben wir am Nachmittag bei einem Privatsammler bestaunen können.
Mercedes Benz und Borgward Fahrzeuge (siehe Fotos) mit ihrer eigenen Geschichte, wurden vom Besitzer ausgiebig vorgestellt.
Am Abend dann das obligatorische Kleinkaliber-Pokalschießen auf dem Schießstand.
Sagen wir mal: „Wir waren dabei".
Der Samstag begann mit dem ausgiebigem Frühstück; der Himmel über der Region war wolkenfrei; so dass wir mit ca. 45 Rollern die Ausfahrt angehen konnten.
Was nun kommt sollte der, der sich für Fahrzeugtechnik interessiert bei Gelegenheit sich unbedingt mal anschauen!
--In einem alten sechs stöckigem Kornspeicher in der Bierstadt EINBECK ist ein sehenswertes Fahrzeugmuseum entstanden, welches in Niedersachsen seines gleichen sucht. Habe viele Fotos gemacht; einen Teil davon kann ich hier nur zeigen.
Schaut mal rein! www.ps-speicher.de (Siehe auch Fotos)
Eine Ausstellung von Zweiradfahrzeugen und Kleinwagen (fast alle aus einem ehemaligen Privatmuseum), wie sie wohl kaum besser dargestellt werden kann.

Gefahren wurde nach der „Holländischen Methode"; von allen Fahrern gut angenommen und umgesetzt. Diese Reibungslosigkeit war bemerkenswert.
Nach der Rückkehr entspannen und auf den Abend warten bis der Männergesangsverein Holzerode wieder sein obligatorisches Konzert gab.

Sonntag: 10.30 Uhr Abfahrt nach Göttingen in die Fußgängerzone.
Aufgrund eines Presseberichtes im Vorfeld war der Rathausplatz schon gut besucht.
In der Göttinger Fußgängerzone stellten sich dann ca. 65 Roller und zwei Kabinen zur Schau. Die Presse war auch da, sprach vor allem mit uns Nordlichtern, die die weiteste Anreise hatten. Fritz, der aus „Brasilien und Kalifornien" angereist war, hat den Pressemann sehr interessiert.
(Siehe auch im Internet – Gänselieseltreffen 2014)

Gegen 11.15 Uhr machten wir drei (Fritz, Hermann und Johannes) uns auf den Rückweg, weil sich der Himmel aus Südwest stark verdunkelte.
Peter und seine Ute machten sich weiter gen Süden (Karlsruhe-Zwischenziel Fulda) auf den Weg.
Bis Braunschweig etwas Nieselregen, weiter nach Norden alles trocken. Die Roller konnten zügig Kilometer fressen.
Gegen 21.00 Uhr, nach 9 Stunden, traf ich zu Hause ein. Diesmal konnte ich zu Hause duschen, nicht auf der Strecke.
Wie ich später in einer SMS lesen konnte, hat es im Raum Göttingen am Nachmittag so richtig geschüttet; wir sind diesmal verschont geblieben.
Müde und durchgeschwitzt aber zufrieden, weil es mal wieder ein abwechslungsreiches Wochenende unter Freunden war, für die es sich lohnt, sich auf einen so langen Weg zu machen.

Da fehlt doch noch was!
Was manche von Euch noch wissen wollen: „Da war doch was mit der „Susi" in Jelmsdorf".
Klar war da was! Auf der Hinfahrt hatte Susi's Imbiss noch geschlossen.
Wenn die Rückfahrt schon über die B4 geht, muss es einen Halt bei Susi's Imbiss geben. Man wartet ja nicht umsonst zwei Jahre auf ein Wiedersehen.
Und die Freude war groß! Vergessen hat Susi uns nicht.
Sie lässt alle Heinkelfreunde aus Kiel herzlich grüßen!
Susi, bleibe gesund und behalte Deine Lebensfreude!

Die fünf „Kieler" bedanken sich für die Gastfreundschaft und Herzlichkeit bei den Heinkelfreunden Göttingen, die in so freundschaftlicher Weise dieses Treffen wieder einmal ausgerichtet haben, mit abwechslungsreichem Programm und vor allem dieser bemerkenswerten Gastlichkeit.
Wenn alles gut geht, mache ich mich in zwei Jahren wieder auf den langen Weg.

Euch allzeit gute Fahrt Freunde, es grüßt Euch Johannes

-Heinkelfreunde Kiel und drumrum-

 

 

 

 

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