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29. Internationales Jahrestreffen des Heinkel-Clubs Deutschland

Die Heinkelfreunde Kiel und drum rum haben auf ihrem Terminkalender für das Jahr 2012 ein paar abwechslungsreiche Veranstaltungen notiert, auf denen sie sich gerne sehen lassen oder zu denen sie sogar Einladungen vorliegen haben. Über die Pfingsttage vom 25. bis 28. Mai 2012 war es der Heinkelclub Deutschland, der zum jährlichen Jahrestreffen in Salzbergen (Emsland) eingeladen hatte. Insgesamt machten sich am Freitag vor Pfingsten sechs Heinkelfreunde unseres Stammtisches auf den Weg nach Salzbergen.   

Drei, Fritz mit A2, Peter mit A1 und Johannes mit A2-Gespann, fuhren auf eigener Achse.
Zwei, Eberhard und Manfred mit Pkw hatten ihre Roller aufgeladen.
Einer, Gundolf mit Pkw und Anhänger war „geschäftlich“ dabei.

Nachts um 02.30 Uhr aufgestanden, gegen 03.30 Uhr von zu Hause (bei Kappeln) losgefahren, traf ich mich um kurz vor 05.00 Uhr mit Fritz und Peter unweit von Flintbek. Wir befuhren nur Bundes- oder Landstraßen bei der Anreise, was eine Gesamtfahrzeit von mindestens 7 bis 8 Stunden bedeutete.
Quer durchs Land steuerten wir die Elbfähre Glückstadt- Wischhaven an, weiter ging es Richtung Bremen, in Bremen-Blumenthal über die Weser, dann bis Lingen die B213, Richtung Rheine die B70. Westlich von Rheine rechts ab nach Salzbergen. Gute 9,5 Stunden Fahrzeit für meine 470 Km.
Eigentlich verlief die Anreise mit zwei Tankpausen und einer „Sitzpause für den Allerwertesten“ pannenfrei, außer dass bei mir der Bremslichtschalter seine Befestigungsschraube verlor und bei Fritz sich die untere Schraube vom Schwimmergehäuse löste.
Der Bremslichtschalter wurde kurzerhand mittels Kabelbinder fixiert; bei Fritz wurde der Spritverlust bei einer Pause festgestellt. Später ging bei mir dann doch noch der Knebel mit der Haltelasche für die Haubenbefestigung links komplett verloren. Sie konnte ich später auf dem Platz nachkaufen.
In den Frühstunden war es ein sichtlich angenehmes Fahren, später wurde uns richtig heiß unter unserer Kluft, weil die Sonne unser ständiger Begleiter war.
Auf der B 213 von Wildeshausen bis Lingen waren es die unzähligen LKWs, die uns im Nacken saßen und die ungeduldigen Pkw Fahrer dahinter. Deren Straßenverkehrsverstöße  lasse ich mal unkommentiert. Die Sportanlage in Salzbergen war unser Ziel.

Wir hatten fast das Gefühl, die letzten zu sein, so voll belegt war bereits die angrenzende großflächige Wiese, wo wir dann unsere drei Zelte aufschlugen und unsere Anmeldungsformulare abholten.
Alte Heinkelfreunde wiedersehen, gekühlte Getränke schlürfen und quatschen, begrüßen und Programm erklären lassen; so ging der erste Tag zu Ende. 

Samstag, der Tag der ersten Ausfahrt.

Start zur Heinkel-Revival-Tour.

Abfahrtszeit: 10.00 Uhr in Kleingruppen bis zu 10 Rollern. Wir Kieler bildeten eine Gruppe mit Freunden aus Holzminden und Gastfahrern. Eine Art Orientierungsfahrt mit insgesamt 5 Spielstationen und einem Buchstabenratespiel. Da war kein „Holländisches System“ erforderlich, weil nach drei gelben Symbolen gefahren wurde. Sie waren an Abbiegungen, Kreuzungen, sichtbar befestigt. Sie galt es nicht zu übersehen, um sich nicht zu verfahren. „Dreieck“ hieß –Links ab-, „Kreis“ –Gerade aus- und „Rechteck“ –rechts ab-.
Unterwegs dann die 12 „Großbuchstaben“, die dann später das Lösungswort „GIPFELTREFFEN“ ergaben.
Jeder Mitfahrer hatte seine eigene „Bordkarte“, auf der die errungene Punktzahl der Spiele und das Lösungswort eingetragen wurden.

Sonntag, der Tag der „Überraschung“ und der Ausfahrt im Konvoi zu ca. 30 Rollern.

Es ist Punkt 07.00 Uhr. Ein musikalischer Lärm hallt über den Platz. Ein Weckruf mit Musik des Spielmannszuges der Stadt Salzbergen mit einer Platzrunde bringt fast alle aus ihren Höhlen. Wieder Abfahrt gegen 10.00 Uhr zum Heinkelkorso. Einteilung in große Gruppen mit ca. 30 Rollern. Fast nur auf Nebenstraßen geht es zu einem ehemaligen Militärflugplatz. Dort werden die Soloroller zunächst zu dem Symbol “HDC“ mit dem Heinkelflügel aufgestellt. Dann bilden die Kabinen, Gespanne und Roller mit Anhänger davor eine Reihe.
Aus einem Hubwagen mit ausgefahrenem Korb wurden dann aus luftiger Höhe Luftbilder dieser imposanten Darstellung geschossen.
Die Bilder werden auf der Heinkelseite des Clubs im Netz zu sehen und auch zu bestellen sein. Mittagessen (DRK stellte bereit) in einem Bunker für Jagdflugzeuge. Endlich mal ein schattiger Platz.
Nach Rückkehr stellten fast alle Teilnehmer ihre Fahrzeuge auf dem Sportplatz in mehreren Reihen ab, so dass die Bevölkerung Salzbergens Anteil an der Veranstaltung nehmen konnte.
Und es kamen nicht wenige!  
Abends die Siegerehrungen aller Veranstaltungen, dazu zwei nette Showeinlagen. 
Es wurde sehr spät an diesem Abend am Bierstand.

Montag, der Tag der Ab- und Rückreise.     
Vor und nach dem Frühstück wurde unsere Zeltstadt abgebaut und alles verstaut. Gegen 09.30 Uhr der Start zur nächsten Tankstelle im Ort und dann ab auf die Straße. Es sollte noch heißer werden als bei der Anreise.
Zunächst sehr entspannt über Nebenstraßen bis Lingen, dann Schnellstraße bis zur BAB A1. Ab Wildeshausen wollten wir wegen des Fahrverbotes für LKW den Rest des Heimweges auf der BAB zurücklegen. Auf der Bahn dann mit 70/75 Km/h, mehr gab mein vollgeladenes Gespann nicht her Richtung Nordwest. Den LKWs gingen wir wenn möglich aus dem Weg, in dem wir auf die Standspur wechselten, was in den Baustellen nicht möglich war. Mein Gespannmotor wurde sehr heiß, was sich  mit Gasblasenbildung im Vergaser andeutete. Er stotterte manchmal bedenklich, ließ mich aber nicht im Stich. Hintergrund: Das Beiboot (JAWA) ist sehr breit, so dass wenig Frischluft rechts zu dem Luftschlitz und von unten an das Lüfterrad gelangen kann. Auf der Tankoberseite konnte man sich fast die Finger verbrennen.
Wir legten nur kurze Tank- und Abkühlpausen für die Roller und somit kurze Pausen für unser Sitzfleisch ein und erreichten über das BAB Kreuz Bargteheide die A21, B404 unseren Trennpunkt Gross Barkau.
Gegen 19.00 Uhr war ich mit dem Gespann wieder zu Hause, was ca. 10 Stunden ausmacht.

Auf dem Tacho zählte ich 1050 Km Fahrleistung, was mich gleich noch veranlasste, das Motoröl abzulassen. Tags darauf noch mal eine Abschlussüberprüfung und die nächste Veranstaltung kann kommen.

Resümee:
Zum Abschluss können wir Teilnehmer am Jahrestreffen sagen, dass den vier Regionalclubs als Veranstalter ein großes Kompliment gemacht werden kann. Eine sehr gute Organisation, eine bunte Mischung an Angeboten, genug Platz für alle. Die Verpflegung, die ohne Mängel war und vor allem das freundliche Gesamtteam. Den Organisatoren gebührt unser Dank für all das, was sie machbar angeboten haben.
Das Wetter hat uns drei sonnige Tage erleben lassen; etwas, was wir drei Reisenden auch schon anders kennen.
Eins noch: Aus sechs Teilnehmern der Heinkelfreunde Kiel könnten vielleicht beim nächsten Mal ein paar mehr werden. Andere Regionalclubs haben uns gezeigt, wie es geht.
Das würde auch außer Orts unsere Gemeinschaft auszeichnen.

Allzeit gute Fahrt wünschen die Teilnehmer:
Fritz Käding, Peter Viertel, 
Eberhard Eichler, Manfred Bachmann,
Gundolf Jöhnk und Johannes Bohlender

 

 

 

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