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Gänselieseltreffen 2012 in Göttingen

Das Reisetrio der “Heinkelfreunde Kiel und drumrum“ war wieder mal auf Achse und möchte Euch erzählen, was man so alles dabei erleben kann. Wer sind die drei? Fritz Käding aus Schönberg (Tourist A2), Peter Viertel aus Flintbek (Tourist A1) und Johannes Bohlender aus Stoltebüll (Tourist A2 Gespann). Wo sind die schon wieder hin? Zum Gänselieseltreffen der Heinkelfreunde Göttingen vom 03. bis 05.August 2012. Alle zwei Jahre richten die Heinkelfreunde Göttingen in Holzerode (NDS), zwischen Ebergötzen und Nörten-Hardenberg gelegen, im und am dortigen Schützenhaus, das „Gänselieseltreffen“ (dreitägig) aus. 

Für Heinkelfreunde ein Geheimtipp! Wer einmal teilnahm, kommt immer wieder. So wie wir drei! Diesel mal kamen aber so viele, dass keine Ecke des Platzes ungenutzt blieb. 

Vorgesehen war die uns bekannte Fahrstrecke nur über Bundesstraßen (Lauenburg-Schwarzenbek-Lüneburg-Uelzen-Braunschweig-Salzgitter-Seesen-Northeim- Nörten-Hardenberg-Holzerode). Treffpunkt: Freitag 03.08.12 an der B404 bei Groß Barkau um 05.00 Uhr. Das bedeutete für mich, aufstehen um 02.30 Uhr, abfahren um 03.30 Uhr. Zusammentreffen pünktlich um 05.00 Uhr. Aufstellung zum Start: Startplatz 1 für Johannes (Tempomacher), Startplatz 2 für Peter (Verfolger) und Startplatz 3 für Fritz (Rückendeckung).

Richtig feuchter Boden- und Hochnebel und bei Gettorf eine „Nachtregendusche“ ließ die Vorfreude bei mir erst mal abkühlen. Ab Kiel jedoch war es nur noch der Hochnebel, der uns fast bis nach Lauenburg begleitete.
Fritz fuhr am Schluss (wie immer) fast im Blindflug, weil seine Scheibe so beschlagen war, dass auch sein „Handwischer“ keine Hilfe war. Aus Nebel wurden dicke Wassertropfen.
Peter (ohne Scheibe) aber mit Visier, musste dieses hoch klappen, um überhaupt sehen zu können.
Die Wassertropfen (immer rein in den Helm) waren dann wie eine zweite Morgenwäsche.
In meiner Scheibe habe ich einen Sehschlitz. Der war richtig gut. Trotzdem sprühten die Wassertropfen der Außenspiegel und hielten mein Gesicht feucht und wach.

Aber dann!
Der Morgen mit dem Sonnenaufgang, trockene Straße, ließen uns die Kilometer fressen, ließen Zeit die Landschaft zu genießen. Auch den gewaltigen toten Keiler auf dem Radweg blieb von uns nicht ungesehen. Stunde um Stunde verging. 
Die Zeit spielte keine Rolle. Wir hatten sie und nahmen sie uns.
Wenn man etwas will, ist kein Weg zu weit! 
Freude auf etwas, verdrängt auch das Ziehen am Sitzfleisch.
Nach zwei Tankpausen und einer „PP“ rollten wir drei gegen 13.00 Uhr auf den Platz.
9,5 Stunden für mich bei 478 Km Fahrstrecke und gemeinsame 8 Stunden pannenfreie Fahrzeit.
Gleich großes Hallo und erste Begrüßung. Wir waren nicht einmal abgestiegen.
Waren wir zu spät?
Der Platz war schon so voll gestellt und was war das! Unser vorbestellter Zeltplatz war belegt.
Ihr hättet mal Fritz hören sollen. Da wurde dann Platz geschaffen und wir konnten die Zelte stellen.
Zeltplatz aufbauen, helfende Hände von den Freunden aus Holzminden und dann einen guten Kaffee mit Kuchen. Wie wir das von den Göttinger Freunden/Frauen kennen. Einfach Spitze!
Der Abend wurde lang, auch weil das KK-Schießen (Gänseliesel-Wander-Pokal) sich in die Länge zog.
Fast hätte diesmal einer von uns den Pokal mitnehmen können. Doch hatte die Siegerin von 2010 bei gleicher Ring zahl (45 von 50) ein etwas besseres Trefferbild.
Einen Pokal gab es dann doch! Für die weiteste Anreise auf eigener Achse (478Km). Unsere Vorsitzende des Heinkelclubs Deutschland -Petra- hatte 10 Km weniger auf dem Tacho. 
Stellt Euch vor, sie hat neben mir geschlafen.
Mit ihrem Mann im Nachbarzelt; was habt ihr denn gedacht?

Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein.
Man merkte den Fahrern gleich die Ungeduld an, endlich auf die Straße zu kommen.
Nach der „Holländischen Methode“ (leider hatten es nicht alle verinnerlicht) rollten wir dann durch das Eichsfeld gen Duderstadt, weiter nach Worbis (Thüringen) um den dortigen alternativen Bärenpark einen Besuch abzustatten. Hier wurde Fahrformation umgestellt und die mitfahrende Kabine als auch mein Gespann nach vorn beordert. Wir waren erst nicht in der Lage, das Tempo mitzuhalten.
Von dort ging es über das Ohmgebirge mit seinen Steigungen/Gefällstrecken und Serpentinen zurück um dann in Rhumspringe mit die größte Süßwasserquelle Europas zu besichtigen.
Die Ausfahrt  endete nach ca. 99 Km am Startplatz ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Sonntag, der Tag, an dem dem Göttinger Gänseliesel die Aufwartung gemacht werden sollte.
Hochnebel oder Regen, was war das?
Wir drei entschlossen uns, wegen des Wetters in Verbindung mit der langen Fahrzeit, Göttingen auszulassen und direkt den Heimweg anzutreten.
Abschied nehmen, überall den freundlichen und hilfsbereiten Freunden danken und an das nächste Treffen mit dieser Gruppe denken.
Wieder auf die Straße zurück gen. Heimat. Bis Braunschweig nieselt es, die Straßen sind nass, Vorsicht ist geboten. 2010 kommt in Erinnerung. Es folgt Sonne, es wird heiß. Die „Touristen“ laufen einfach gut. Man merkt, auch die wollen nach Hause.
Mein selbstgebauter „Frischluftturbo“ zur Kühlung des Vergasers (sehr oft fotografiert) lässt keine Gasblasenbildung zu.
Einmal muss Rast sein! Nicht nur den Tourist füttern. Auch wir haben es getan.
Wo? In Jelmsdorf, südlich von Uelzen bei Susi`s Imbiss. Alle Möglichkeiten an der Strecke übervoll.
Bei Susi war Platz für Mann und Gefährt. Und gut geschmeckt hat es auch. Der Susi haben nicht nur unsere Touristen gefallen, glaub ich, weil sie gefragt hat, wann wir denn wiederkommen. In zwei Jahren haben wir gesagt. Ob sie so lange auf uns warten wird? Werden wir sehen.

Wir haben es geschafft! Gegen 17.00 Uhr (wieder 8 Stunden Fahrzeit), der letzte Halt und Abschied.
Jeder wieder einsam auf dem letzten Weg nach Haus. Pannen- und unfallfrei, das ist doch was.
Fazit:
Freunde des Tourist ich sage Euch:
Wieder mal schön war`s; gemeinsam diese Erlebnisse, diese Gemeinsamkeiten in der Gruppe.
Die überörtlichen Freunde, die solche Treffen organisieren und durchführen.
Die Göttinger Freunde haben einen Platz nicht nur in unseren Gesprächen gefunden. Es kommt auch Freude auf, egal wo man sich trifft im Land.
Ihr wisst doch: „Wiedersehen macht Freude“.

Das Kieler Reisetrio bedankt sich bei allen Freunden/Freundinnen der Göttinger Heinkler. Danke für das schöne Wochenende mit allem, was Ihr uns geboten habt.
Man sieht sich wieder, so Gott will!

Na Ihr Kieler Freunde; immer noch kein Interesse auch mal mitzumachen. Zwei Jahre habt Ihr Zeit!

Allen Lesern allzeit gute Fahrt Freunde, es grüßt Euch Johannes

-    Geschrieben von Johannes
-    Die Fotos von Fritz

 

 

 

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